Rassestandard

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Ursprungsland: Frankreich

Klassifikation (FCI): Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer- Molossoide-

Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

Sektion 2.2.: Berghunde

Rassename laut FCI: Chien de Montagne des Pyrénées (Pyrenäen- Berghund)

Weitere Namen: Patou

berghunde_hintergrund11. Allgemeine Erscheinung
sehr gross, imposant und stark gebaut, ohne eine gewisse Eleganz vermissen zu lassen.

2. Grösse
Rüden 70-80 cm. Hündinnen 65-72 cm. Eine Toleranz von plus oder minus 2 cm ist erlaubt für Hunde, die den Standart in besonderem Mass erfüllen.

3. Kopf
Nicht zu stark im Vergleich zur Grösse; die Seiten des Kopfes sind ziemlich flach, der Schädel ist leicht gewölbt; der Hinterkopf tritt hervor; der hintere Teil des Schädels ist spitzbogig; der Schädel ist an seiner breitesten Stelle fast genau so gross wie lang; er verbindet sich durch ein leichtes Gefälle mit der breiten Schnauze, die auch lang ist und nach vorne schmal verläuft; die Lefzen, wenig herabfallend, bedecken grade den Unterkiefer; sie sind schwarz oder stark schwarz gezeichnet, wie auch der Gaumen; die Nase ist vollkommen schwarz; Kopf eines Braunbären, dem man die Ohren niedergedrückt hat.

4. Zähne
Das Gebiss muss vollständig sein; die Zähne gesund und weiss; die Schneidezähne wie Klingen einer Schere, die des Oberkiefers vor denen des Unterkiefers, trotzdem aber in Berührung bleibend; Gebiss wie eine Zange ist gestattet.

5. Augen
Die Augen sind eher klein, haben einen intelligenten und beschaulichen Ausdruck und sind von bernsteinbrauner Farbe; sie sind umrandet von straffen dichten Lidern, deren Rand schwarz und leicht schräg ist.

pyrenees_central16. Ohren
In gleiche Höhe wie die Augen angesetzt; ziemlich klein, dreieckig; an den Enden abgerundet; Ohren liegen glatt am Kopf an; sie sind etwas höher, wenn der Hund aufmerksam ist.

7. Hals
stark und ziemlich kurz, mit nur gering entwickelter Kehlfalte (Wamme).

8. Schultern
mittelmässig schräg; breiter muskulöser Widerrist.

9. Körper
Brust breit und tief; die Rippen leicht gerundet; der Rücken lang, breit und gleichmässig; die Kruppe leicht schräg; die Seiten (Flanken) wenig herabfallend.

10. Gliedmassen
die vorderen Gliedmassen sind grade und stark befedert; Federn sind ebenfalls an den hinteren Gliedmassen; aber länger und dichter; die Oberschenkel sind Keulenförmig; die Hinterhand stark und trocken; jedes der hinteren Gliedmassen trägt doppelte kräftige Afterkrallen; die hinteren Gliedmassen sind gewinkelt.

Ausscheidungskriterium:
Fehlen der Afterkrallen bzw. einzelne oder verkümmerte Afterkrallen.
Nachsatz: Für operativ entfernet Afterkrallen muss ein ärztliches Attest vorliegen.

11. Füsse Pfoten
nicht lang gestreckt; fest kompakt, etwas leicht gebogen Zehen.

12. Rute
ziemlich lang; buschig wie ein Federbusch; nach unten hängend im Ruhezustand und am Ende einen Hacken bildend; die Rute stellt sich über dem Rücken hoch und rundet sich, wenn der Hund in Erregung ist, d.h. die Rute schlägt ein Rad.

13. Haar
dichtes, buschiges, flaches Haar; ziemlich weich und lang; lang an der Rute und um den Hals, wo es auch leicht gelockt sein kann. Die Haare um das Hinterteil sind feiner und wolliger und sehr dicht.

14. Fell (Farbe)
weiss oder weiss mit wolfgrauen Flecken; die Flecken können auch blassgelb und dachsfarbig an den Ohren und am Rutenansatz sein; die dachsfarbenden Flecken sind am beliebtesten; einige Flecken am Körper sind erlaubt.

Ausscheidungskriterien:
Flecken aus schwarzem Haar bis zur Wurzel.

15. Erscheinungsbild/ Gangart
trotz seiner Grösse hat der Pyrenäenberghund eine leichte Gangart; nie schwerfällig, sondern elegant.

Ausscheidungskriterien:
Einhodigkeit oder kein Hoden bei Rüden