Über uns

Nach 15 Jahren Zusammenleben mit Sibyrien Huskys entschlossen wir uns 2003, nach dem Tod unseres geliebten Ben für einen Rassenwechsel, da wir sportlich nicht mehr so ambitioniert waren und jünger wird man ja auch nicht.

Groß sollte er sei, wachsam. Nach langer Recherche und endlosen Diskussionen und Ausschlussverfahren entschieden wir uns für den Pyrenäen-Berghund.

Durch eine Annonce in der Zeitung stiessen wir auf einen Züchter in der Nähe, der gerade Welpen hatte.

Da war er nun, der in der Literatur als grosser weisser Riese beschriebene. Mit 12 Wochen allerdings recht klein, tolpatschig, aber voller Tatendrang und Neugierde. In der Nachbarschaft hatte er schnell seinen Namen weg. Da kommt der kleine Eisbär. Gunda wie unsere erste Hündin wirklich heisst machte sich erst überall beliebt, obwohl sie, wenn auch nur kurz alleine gelassen, sich als Innenarchitekt betätigte. Nichts war vor Ihr sicher, Möbel, Schuhe, Wäschekörbe samt Inhalt, Tapete und das schöne Lammfell welches Ihr Lager schmückte, nur nicht lange. Aber kann man einem so kleinen Wesen lange etwas übel nehmen, nein konnten wir nicht.

In der Zeitung lasen wir dann irgendwann, von einer Hundeschau in der Nachbarstadt und Gunda wurde Just for Fun angemeldet. Sie kam sah und siegte, wie auch anders, sie war in ihrer Klasse alleine. Der Richter bestärkte uns in unserem Vorhaben weitere Ausstellungen zu besuchen und meinte Gunda wäre eine ausgesprochene Schönheit und der Inbegriff ihres Rassenstandard. So fuhren wir einen Sommer lang jedes Wochenende auf kleine Ausstellungen. Gunda holte Titel über Titel, Pokale über Pokale, die Richter waren begeistert aber nirgends trafen wir einen anderen Pyrenäen- Berghund. Alle Erfolge so stolz sie uns auch machen, hatten wenig Aussagekraft.

Im Mai 2004 stellten wir Gunda in Dortmund aus. Gunda wurde tatsächlich 2-ter in Ihrer Klasse. Wir waren begeistert von unserem Hund und von der Rasse…. besuchten weitere Ausstellungen. Dann hatten wir die Idee Gunda einen Spielgefährten zu besorgen.

Und so war es. Im Winter 2004 kam noch ein Pyri dazu. Kasimir. Mit 2 Hunden und der Absicht irgendwann doch züchten zu wollen war das Grundstück und unser Haus dann doch zu klein und wir machten uns auf die Suche nach einem neuen Haus für uns, aber wohl am meisten für unsere Hunde.

In der Natur sollte es liegen, grosses Grundstück, viel Platz. Irgendwann wurden wir dann auch fündig, Kalterherberg bei Monschau in der Eifel. Kasimir ist mittlerweile angekört und wir sind dabei eine Zuchtstelle aufzubauen. Unsere Hunde leben mit uns im Haus. Keine Zwingerhaltung.

Auch wenn unsere Hunde viel Arbeit machen, ein Leben ohne Sie können und wollen wir uns nicht vorstellen. Und hier auf den Eifelhöhen haben wir ideales Gelände für unsere Hunde gefunden. Stundenlange Wanderungen durch die herrliche Landschaft rund um den Eifeldom und am Rande des Hohen Venn.